Die meisten von euch haben bestimmt schon einmal von ihm gehört oder sogar selbst verwendet: Der beliebte lateinische „Lorem Ipsum-Blindtext“ wird als Platzhalter für Texte verwendet, die in einem Layout – z.B. einem Webdesign – noch nicht vorhanden sind.

 
Er beginnt in der Regel mit den Worten „Lorem ipsum dolor..“ und ist auch international anerkannt. Unter lipsum.com können solche Texte in beliebiger Länge erstellt und kopiert werden.

Zu den bekanntesten Blindtextgeneratoren in Deutschland gehören loremipsum.de, blindtextgenerator.de und newmediadesigner.de.

Aber Vorsicht: Bei der Verwendung von solchen Tools können einige Probleme auftreten: Da im Lateinischen manche Buchstaben häufiger und andere seltener vorkommen, entsteht manchmal ein falsches Textbild. Des Weiteren werden im Lateinischen nur die Satzanfänge mit Großbuchstaben versehen – im Gegensatz zur deutschen Sprache, bei der alle Substantive groß geschrieben werden.

Aus diesen Gründen raten einige von der Verwendung eher ab – gerade da sich das Design ja um den echten Content schmiegen und dieser nicht in ein viel zu enges Kleid gepresst werden soll.

Es sollte also darauf geachtet werden, Blindtexte zu wählen, welche die gängige Schreibweise sowie Buchstaben und Sonderzeichen der jeweiligen Sprache beinhalten. Denn ein guter Blindtext ist nicht nur ein Platzhalter, sondern liefert eine realistische Vorahnung auf das, was später folgt. Er offeriert ein anschauliches Bild über die Wirkung und das Zusammenspiel zwischen Design und Text.